Einblicke in die Kernfusion

von BRG Imst
20. März 2014
Kernfusion
Imster Gymnasiasten in Garching

Die Kernfusion ist beileibe ein schwieriges Thema im Physikunterricht. Anschaulich gemacht wurde dieses allerdings bei einer Exkursion für die Schüler der siebten Klassen am Bundesrealgymnasium Imst. In Garching, dem Forschungszentrum der Technischen Universität München, kamen die Gymnasiasten am Max-Plack-Institut für Plasmaphysik hautnah mit dem Thema „Kernfusion“ in Kontakt. Dieses Institut ist mit 6000 Beschäftigten und 13000 Studierenden eines der größten Forschungszentren in Deutschland. Die Arbeitsgebiete dort reichen von der Grundlagenforschung bis zur Entwicklung zukunftsträchtiger High-Tech-Entwicklungen.

An diesem Institut gibt es aufwendige Projekte und Experimente zur Kernfusion. Im ASDEX-Upgrade, das ist ein Experiment, das die Vorbereitung der Abläufe von Fusionsreaktionen unter die Lupe nimmt, konnte man Einblicke in diese schwierige, meist nur theoretisch vermittelte Materie gewinnen. Nach einer Einführung in die Funktionsweise des Gerätes und einer Erklärung der Kernfusion konnten die Schüler das Herzstück des Ganzen, die Maschine in Augenschein nehmen. Diese beeindruckt vor allem durch die Dimensionen, mit denen hier gearbeitet wird.

Weiters informierten die Verantwortlichen über Sinn und Unsinn der Anwendungen der Kernfusion. Dabei gewannen die Schüler den Eindruck, dass sehr viel von einem angeblich großen Nutzen der Kernfusion und sehr wenig von eventuellen Gefahren gesprochen wurde. Ein weiterer Programmpunkt war die Besichtigung des noch im Bau befindlichen ITER-Projekts, anhand derer man auch die Funktionsweise von solchen Versuchsanordnungen studieren konnte.